Die Deutsche Bahn AG gibt an, dass der Hinweis auf aktivierte Bodycams durch Zugbegleiter in vielen Fällen deeskalierend wirkt und Übergriffe auf Mitarbeiter nur noch selten vorkommen.
Hintergrund der Anfrage
Die Bundesregierung bestätigte diese Aussage in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion und führt die Angaben der DB AG als Grundlage an.
Umfang der Nutzung
Laut DB AG tragen derzeit rund 1.400 von etwa 5.500 Kundenbetreuern im Nahverkehr Bodycams, das entspricht einer Ausstattungsquote von 26 Prozent.
Die deeskalierende Wirkung zeigt sich laut Aussagen der DB AG in kritischen Situationen, die sich dadurch regelmäßig entspannen.
Reaktionen und Ausblick
Die Bundesregierung betont, dass die Einführung der Kameras Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts sei, das darauf abziele, das Personal zu schützen.
Kritiker haben Bedenken geäußert, dass die permanente Videoüberwachung die Privatsphäre von Fahrgästen beeinträchtigen könnte; die DB AG verweist darauf, dass die Aufnahmen ausschließlich im Rahmen gesetzlicher Vorgaben genutzt werden.
Weitere Schritte zur Erhöhung der Ausstattungsquote seien geplant, wobei die DB AG die Möglichkeit prüfe, die Technologie auch in anderen Verkehrszweigen einzusetzen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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