Ab dem 1. Januar 2026 wird Bulgarien den Euro als offizielles Zahlungsmittel einführen, wie die Europäische Kommission in einer Mitteilung vom 31. Dezember 2025 bestätigte.
Vorgeschichte
Der Schritt folgt auf jahrelange Vorbereitungen, in denen Bulgarien die Maastricht‑Kriterien für Preisstabilität, Finanzstabilität, Wechselkursstabilität und langfristige Zinsniveaus erfüllt hat.
Erfüllte Konvergenzkriterien
Laut Angaben der Kommission lag die Inflationsrate Bulgariens im Vorjahr bei 2,1 %, die Staatsverschuldung betrug 71 % des Bruttoinlandsprodukts, und der Wechselkurs blieb über zwölf Monate innerhalb der geforderten Bandbreite.
Wirtschaftliche Erwartungen
Die Einführung des Euro soll laut den Wirtschaftsanalyse‑Teams der Kommission die Preisstabilität stärken, Handelshindernisse innerhalb des Binnenmarktes reduzieren und die Attraktivität Bulgariens für ausländische Investoren erhöhen.
Stellungnahme der bulgarischen Regierung
Der bulgarische Ministerpräsident betonte, dass die Entscheidung das Vertrauen der Bürger in die wirtschaftliche Zukunft des Landes festige und die Integration in die europäische Wirtschaftsunion vertiefe.
Reaktionen anderer Mitgliedstaaten
Mehrere Finanzminister aus anderen EU‑Staaten begrüßten den Schritt als Zeichen für die Funktionsfähigkeit des gemeinsamen Währungsraums und forderten eine enge Zusammenarbeit bei der Umsetzung.
Weitere Schritte
Die Europäische Kommission wird in den kommenden Monaten die technischen Vorbereitungen begleiten, darunter die Anpassung von Zahlungssystemen und die Schulung von Finanzinstitutionen, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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