Bund und Land Sachsen-Anhalt haben heute symbolisch einen Förderbescheid über rund 5,1 Millionen Euro für die Sanierung des westlichen Kavalierhauses des Schlossensembles Mosigkau überreicht. Der Akt wurde von Staatsminister Wolfram Weimer und Staatsminister Rainer Robra im Gartenreich Dessau‑Wörlitz vollzogen.
Hintergrund des Projekts
Das Schloss Mosigkau gilt als eines der letzten weitgehend erhaltenen Rokoko‑Ensembles Mitteldeutschlands. Das Ensemble umfasst barocke Gemälde, die Werke flämischer und holländischer Meister zeigen, und stellt damit einen bedeutenden kunst‑ und kulturgeschichtlichen Standort dar.
Finanzierung und Zusammenarbeit
Die finanzielle Unterstützung von rund 5,1 Millionen Euro kommt aus dem Bundesprogramm für Kulturbauten und wird gemeinsam mit Mitteln des Landes Sachsen‑Anhalt umgesetzt. Die Kooperation soll die Erhaltung des Bauwerks für künftige Generationen sichern.
Aussagen der Verantwortlichen
Staatsminister Weimer betonte, dass Schloss Mosigkau ein einzigartiger Ort sei, an dem Geschichte zum Anfassen biete und Besucher in die höfische Kultur des 18. Jahrhunderts eintauchen könnten. Er verwies zudem auf die nahezu vollständig erhaltene barocke Gemäldehängung im Galeriesaal.
Erwartete Wirkung
Durch die Sanierung soll das westliche Kavalierhaus wieder für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen nutzbar werden. Fachleute gehen davon aus, dass die Maßnahme die Besucherzahlen erhöhen und das kulturelle Profil der Region stärken wird.
Weiteres Vorgehen
Die Sanierungsarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen und voraussichtlich mehrere Jahre dauern. Die beteiligten Behörden planen regelmäßige Fortschrittsberichte, um die Öffentlichkeit über den Stand der Arbeiten zu informieren.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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