Der Bund hat im Rahmen der Kulturbauten-Initiative eine Förderung von bis zu 60 Millionen Euro für die Erweiterung und Sanierung des Internationalen Produktionshauses Kampnagel in Hamburg zugesagt. Der offizielle Spatenstich ist für den 30. Oktober geplant.
Finanzierung und Rahmenbedingungen
Die zugesagte Summe wird aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt und ist Teil eines größeren Programms zur Modernisierung von Kulturbauten. Ziel ist es, die Infrastruktur an steigende Bedarfe anzupassen und langfristige Produktionsbedingungen zu sichern.
Architektonische Planung
Gemeinsam mit dem Pariser Architekturbüro Lacaton & Vassal sollen die historischen Maschinenfabrikhallen umfassend modernisiert und erweitert werden. Die Planung sieht flexible Räumlichkeiten vor, die sowohl Aufführungen als auch interdisziplinäre Arbeitsprozesse ermöglichen.
Bedeutung für die Kulturszene
Kampnagel gilt als Leuchtturm der freien Kulturszene und trägt mit seiner internationalen Kulturarbeit über die Grenzen Hamburgs und Deutschlands hinaus. Die neuen Produktionsbedingungen sollen das hohe künstlerische Niveau erhalten und weiterentwickeln.
Zeitplan und Ausblick
Nach dem Spatenstich am 30. Oktober beginnen die Bauarbeiten, die voraussichtlich über mehrere Jahre laufen werden. Die Fertigstellung der ersten Bauabschnitte ist für das Jahr 2027 vorgesehen.
Stellungnahme des Kulturstaatsministers
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer betont: „Kampnagel ist ein Leuchtturm der freien Kulturszene. Seine internationale Kulturarbeit strahlt weit über Hamburg und Deutschland hinaus. Mit den Mitteln trägt der Bund erheblich dazu bei, auf dem historischen Gelände zeitgemäße Produktionsbedingungen zu schaffen.“
Einordnung in die Kulturbauten-Initiative
Die Förderung von Kampnagel ist ein Beispiel für die bundesweite Strategie, kulturelle Infrastruktur zu stärken und damit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Kulturszene zu erhöhen. Weitere Projekte erhalten ähnliche Unterstützung im Rahmen derselben Initiative.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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