Insgesamt wurden im Zeitraum von 2020 bis 2026 rund 10,04 Milliarden Euro an Fördermitteln für den Umweltbonus inklusive Innovationsprämie ausgezahlt. Davon entfielen etwa 6,27 Milliarden Euro auf Fahrzeuge, die im Rahmen des Deutschen Auf‑ und Resilienzplans (DARP) an die Europäische Kommission gemeldet wurden.
Aufschlüsselung der Ausgaben
Die Bundesregierung erklärte, dass die Zahlungen aus der europäischen Aufbau‑ und Resilienzfazilität nicht direkt an die entstandenen Kosten, sondern an das Erreichen vorab festgelegter Zielwerte gekoppelt sind. Für die drei definierten Zielwerte wurden Förderungen für insgesamt 959 450 Elektrofahrzeuge nachgewiesen.
Leistungsabhängige Auszahlungsvolumen
Im Rahmen der DARP‑Maßnahme vereinbarten Deutschland und die Europäische Kommission ein leistungsabhängiges Auszahlungsvolumen von insgesamt 4,06 Milliarden Euro. Dieses Volumen wurde aktiviert, sobald die definierten Zielwerte erreicht wurden.
Zielvorgaben für Elektrofahrzeuge
Die Zielvorgabe von 959 450 Elektrofahrzeugen bildet die Grundlage für die Auszahlung der Fördermittel. Die Bundesregierung weist darauf hin, dass die Erfüllung dieser Zielgröße die Voraussetzung für die Auszahlung der europäischen Mittel darstellt.
Hintergrund des DARP
Der Deutsche Auf‑ und Resilienzplan dient der Stärkung der wirtschaftlichen und ökologischen Widerstandsfähigkeit. Im Kontext des Umweltbonus unterstützt er die Umstellung auf emissionsfreie Mobilität durch gezielte finanzielle Anreize.
Methodik der Datenerhebung
Die Angaben stammen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Daten wurden in den offiziellen Dokumenten 21/7446 und 21/6980 veröffentlicht und basieren auf den Meldungen an die Europäische Kommission.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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