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Bundeshaushalt 2027: Leichte Kürzung der Mittel für Umwelt, Klimaschutz und nukleare Sicherheit
AI GENERATED 19.08.2026 15:20 Umwelt, Energie und Ressourcen

Bundeshaushalt 2027: Leichte Kürzung der Mittel für Umwelt, Klimaschutz und nukleare Sicherheit

Gesamtbudget des MinisteriumsDer Bundeshaushalt 2027 sieht für das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Ausgaben in Höhe von 2,74 Milliarden Euro vor, was einer Reduktion von rund…

Gesamtbudget des Ministeriums

Der Bundeshaushalt 2027 sieht für das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Ausgaben in Höhe von 2,74 Milliarden Euro vor, was einer Reduktion von rund 31,56 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Einnahmen und Investitionen

Laut Einzelplan 16 des Haushaltsentwurfs der Bundesregierung kann Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mit Einnahmen von etwa 1,19 Milliarden Euro rechnen; im Vorjahr lagen die Einnahmen bei 1,26 Milliarden Euro. Für Investitionen sind rund 1,67 Milliarden Euro vorgesehen, im Vergleich zu 1,70 Milliarden Euro im laufenden Jahr.

Verpflichtungsermächtigungen und globale Minderausgaben

Die für das Jahr 2027 vorgesehenen Verpflichtungsermächtigungen bis 2048 betragen etwa 1,54 Milliarden Euro. Zusätzlich sind globale Minderausgaben von insgesamt rund 28,8 Millionen Euro geplant, gegenüber 20,1 Millionen Euro im Vorjahr, wobei zwölf Millionen Euro einer neuen Minderausgabe für Effizienzmaßnahmen zugeordnet werden.

Ausgaben für radioaktive Abfälle

Der größte Posten des Umweltetats bleibt die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle (Kostenstelle 1603) mit 1,48 Milliarden Euro, was einer Erhöhung von 16,11 Millionen Euro gegenüber 2026 entspricht. Davon entfallen 935,66 Millionen Euro auf die Endlagerung und das Standortauswahlverfahren (2026: rund 970 Millionen Euro) sowie 540,91 Millionen Euro auf die Zwischenlagerung (2026: 490,46 Millionen Euro).

Umweltschutz und Klimaanpassung

Die Ausgaben für den Umweltschutz (Kostenstelle 1601) sollen auf 233,42 Millionen Euro sinken, etwa 28 Millionen Euro weniger als 2026. Investitionen zur Verminderung von Umweltbelastungen werden mit 35 Millionen Euro veranschlagt (2026: 33,3 Millionen Euro). Für Maßnahmen zur Klimaanpassung stehen rund 5,5 Millionen Euro bereit, gegenüber 38,57 Millionen Euro im Vorjahr, wobei die Bundesregierung die Förderung im Klima‑ und Transformationsfonds bündelt.

Naturschutz und Meeresschutz

Die Gesamtausgaben für den Naturschutz (Kostenstelle 1604) sollen auf rund 141,22 Millionen Euro fallen, ein Rückgang von 58,24 Millionen Euro gegenüber 2026. Der Posten für den Meeresnaturschutz wird im Haushaltsplan nicht mehr konkret ausgewiesen; stattdessen soll ein Leertitel genutzt werden, dessen Finanzierung von Erlösen aus Offshore‑Windpark‑Versteigerungen abhängt. Für die nächsten Haushaltsjahre stehen 43 Millionen Euro als Verpflichtungsermächtigung bereit. Der Bundesnaturschutzfonds erhält erneut 100 Millionen Euro.

Nukleare Sicherheit und Strahlenschutz

Für die nukleare Sicherheit und den Strahlenschutz (Kostenstelle 1605) sind 149,5 Millionen Euro vorgesehen, ein Rückgang von 1,32 Millionen Euro gegenüber 2026. Das Umweltbundesamt erhält 217,1 Millionen Euro (2026: 211,13 Millionen Euro), das Bundesamt für Naturschutz 64,64 Millionen Euro (unverändert), das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung 73,27 Millionen Euro (2026: 63,36 Millionen Euro) und das Bundesamt für Strahlenschutz 85,54 Millionen Euro (2026: 81,67 Millionen Euro).

Klima‑ und Transformationsfonds

Im Rahmen des Klima‑ und Transformationsfonds (KTF) sollen für 2027 insgesamt rund 1,17 Milliarden Euro für Maßnahmen zum natürlichen Klimaschutz bereitstehen, wobei das Umweltressort etwa eine Milliarde Euro und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat rund 170 Millionen Euro erhalten. Für Investitionen zum Schutz des Klimas und der Biodiversität im Ausland sind 612 Millionen Euro vorgesehen, für Naturschutz und Klimaanpassung 126 Millionen Euro.

Internationale Zusammenarbeit

Für die Umsetzung der nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie sind 75 Millionen Euro eingeplant, gegenüber 40 Millionen Euro im Vorjahr, und weitere 208 Millionen Euro als Verpflichtungsermächtigung für die folgenden Haushaltsjahre. Für internationale Klimaschutzkooperationen sind 25,46 Millionen Euro vorgesehen, im Vergleich zu 31,1 Millionen Euro 2026.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).

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