Deutschland: Bundeskanzler Merz besucht zweiten Nationalen Veteranentag in Berlin
Am 15. Juni 2024 besuchte Bundeskanzler Friedrich Merz die zweite zentrale Veranstaltung des Nationalen Veteranentags rund um das Reichstagsgebäude in Berlin. Der Besuch diente der Würdigung von rund zehn Millionen Veteranen, die in der Bundeswehr gedient haben oder noch dienen.
Verlauf der Veranstaltung
Gemeinsam mit Julia Klöckner, Präsidentin des Deutschen Bundestages und Schirmfrau des Veteranentages, führte Merz einen Rundgang über das Veranstaltungsgelände. Im Anschluss hielt er ein Grußwort, in dem er den Anwesenden für ihren Dienst dankte.
Rede des Kanzlers
Merz betonte, dass Veteranen und ihre Familien „unseren Dank und unsere Hochachtung verdienen – nicht nur an einem Tag, sondern an jedem Tag im Jahr“. Er verwies darauf, dass über zehn Millionen Staatsbürger in Deutschland in den Dienst der Streitkräfte getreten sind.
Opferzahlen
Seit Gründung der Bundeswehr sind nach Angaben des Ministeriums über 3 400 Angehörige im Dienst ums Leben gekommen, davon 120 bei Auslandseinsätzen. Das Ehrenmal der Bundeswehr am Bendlerblock erinnert an diese Opfer.
Rolle von Familien und Freunden
Unter dem Motto „Veteranen, Family & Friends“ würdigt der Veteranentag nicht nur die Soldaten, sondern auch deren Familien und Freunde, die im Hintergrund Unterstützung leisten. Die Veranstaltung hob die Bedeutung dieses sozialen Rückhalts hervor.
Entstehung des Veteranentags
Der Deutsche Bundestag beschloss am 25. April 2024 die Einführung eines Nationalen Veteranentages, der jährlich am 15. Juni begangen wird. Neben der zentralen Veranstaltung finden bundesweit Gottesdienste und öffentliche Gelöbnisse statt.
Politische Perspektive
Die Bundesregierung erklärte, dass sie die sicherheitspolitischen Herausforderungen ernst nehme und die Streitkräfte weiter stärken werde, um Abschreckungs‑ und Verteidigungsfähigkeit zu sichern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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