Deutschland: Bundeskanzler Merz blickt optimistisch auf Wirtschaftsentwicklung
Jubiläum und Ausblick
Im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin wurden das 100‑jährige Jubiläum des Handelsblatts und das 80‑jährige Bestehen der WirtschaftsWoche gefeiert. Bundeskanzler Friedrich Merz nutzte den Anlass, um die aktuelle Wirtschaftslage zu würdigen und einen positiven Ausblick für das kommende Jahr zu geben.
Wachstumsprognosen
Der Kanzler verwies darauf, dass die führenden Wirtschaftsinstitute ihre Wachstumsprognose für 2026 auf 1,3 Prozent verdoppelt haben. Gleichzeitig gehe man davon aus, dass dieser Aufwärtstrend auch im Jahr 2027 anhalte.
Investitionen und Export
Laut Merz haben ausländische Direktinvestitionen seit 2025 wieder deutlich zugenommen. Besonders betont wurde die Bedeutung des Exports – von Maschinen über Elektronik bis hin zu Spezialtechnik für Rechenzentren – als Triebkraft der Volkswirtschaft.
Technologie und Standortinitiative
Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung sollen sich in Aufträgen für Hochleistungstechnologie und Datenverarbeitung niederschlagen. Im Rahmen der Initiative „Made for Germany“ seien über 800 Milliarden Euro für den Wirtschaftsstandort Deutschland vorgesehen, um Innovationsimpulse zu setzen.
Energiewende
Der Kanzler erklärte, die Energiewende werde pragmatisch, technologieoffen und kosteneffizient gestaltet. Dabei sei ein neuer Realismus eingekehrt, der unter anderem den Bau neuer Gaskraftwerke einschließe.
Wettbewerb und europäische Stärke
Merz hob Instrumente hervor, mit denen sich Deutschland gegen unfairen Wettbewerb wehren könne, und betonte, dass es dabei nicht um Schutz, sondern um die Verteidigung fairer Spielregeln gehe.
Sicherheits‑ und Verteidigungspolitik
Der Kanzler bekräftigte die fortwährende Unterstützung der Ukraine und erklärte, die Bundeswehr werde wieder in den Stand gesetzt, um die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu sichern.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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