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Bundeskanzler Merz diskutiert EU‑Beitritt der Ukraine und US‑Politik im Iran‑Konflikt beim EU‑Projekttag 2026
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AI GENERATED 27.04.2026 • 20:25 Politik und Gesellschaft

Bundeskanzler Merz diskutiert EU‑Beitritt der Ukraine und US‑Politik im Iran‑Konflikt beim EU‑Projekttag 2026

Deutschland: Bundeskanzler Merz und weitere Regierungsvertreter im EU‑Projekttag 2026

Besuch des Bundeskanzlers

Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte am 27. April 2026 das Carolus‑Magnus‑Gymnasium in Marsberg, Nordrhein‑Westfalen, im Rahmen des jährlich stattfindenden EU‑Projekttages. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern erörterte er aktuelle europäische und internationale Themen und beantwortete deren Fragen zu Europa und zur Weltlage.

Ukraine und EU‑Beitritt

Im Gespräch äußerte Merz, dass ein schneller EU‑Beitritt der Ukraine unrealistisch sei. Er verwies auf die Zielmarken des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für 2027 bzw. 2028 und erklärte: „Wir können in die Europäische Union kein Land aufnehmen, das im Krieg ist.“ Neben einem stabilen Friedenszustand nannte er Rechtsstaatlichkeit, Korruptionsbekämpfung und offene Grenzen als notwendige Voraussetzungen, die Zeit benötigen.

Schrittweise Integration

Merz betonte jedoch, dass die EU die Ukraine nicht politisch isolieren dürfe. Er verwies auf Vorschläge, ukrainische Vertreter ohne Stimmrecht in EU‑Institutionen einzubinden, und berichtete, dass diese Ideen auf „überraschend große Zustimmung“ gestoßen seien. Der Kanzler verwies auf den jüngsten EU‑Gipfel, auf dem solche Schritte diskutiert wurden.

USA‑Politik im Iran‑Konflikt

Ein weiteres Diskussionsthema war die Rolle der Vereinigten Staaten im Iran‑Konflikt. Merz äußerte Zweifel, dass die USA den Konflikt rasch beenden könnten, und kritisierte das Vorgehen der USA als „ohne jede Strategie“. Er wies zudem darauf hin, dass Deutschland sein Angebot, Minensuchboote zur Sicherung der Straße von Hormus bereitzustellen, beibehalte, sofern die Kampfhandlungen enden.

Weitere Regierungsvertreter

Im selben Rahmen traf Regierungssprecher Stefan Kornelius das Käthe‑Kollwitz‑Gymnasium in München, wo er die Bedeutung eines demokratischen Zusammenlebens und einer starken EU betonte. Stellvertretender Sprecher Steffen Meyer besuchte die Ruth‑Cohn‑Schule in Berlin, informierte die Schüler über offizielle Social‑Media‑Kanäle der Bundesregierung und diskutierte aktuelle Themen wie Spritpreise, Wohnungsmarkt und Demonstrationen.

Ziel und Geschichte des EU‑Projekttages

Der EU‑Projekttag, seit 2007 initiiert, bringt jährlich Politiker in Schulen, um das europäische Bewusstsein junger Menschen zu stärken. Laut Bundesregierung fördert das Format das Interesse an der EU nachhaltig und ermöglicht einen direkten Austausch zwischen Entscheidungsträgern und Schülern.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).

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