Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute ein Telefonat mit norwegischem Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre geführt. Die beiden besprachen außen- und sicherheitspolitische Fragen sowie den geplanten Besuch des norwegischen Premierministers in Kiew am 23. August 2026.
Gesprächsinhalte
Das Gespräch fand im Kontext der intensiven bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Norwegen statt, die regelmäßig durch Gespräche auf höchster Ebene gepflegt werden. In dem Telefonat wurden aktuelle Entwicklungen in der europäischen Sicherheit, insbesondere die Lage in der Ukraine, erörtert. Beide Regierungschefs betonten die Bedeutung einer einheitlichen europäischen Unterstützung für Kiew.
Weiterhin wurden Fragen der NATO‑Zusammenarbeit und der gemeinsamen Verteidigungsfähigkeit angesprochen. Merz verwies auf die deutsche Beteiligung an NATO‑Übungen und die Notwendigkeit einer verstärkten Präsenz im Ostseeraum.
Geplanter Besuch in Kiew
Der geplante Besuch des norwegischen Ministerpräsidenten in Kiew am 23. August 2026 wurde als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine hervorgehoben. Støre beabsichtige, dort Gespräche mit ukrainischen Regierungsvertretern zu führen.
Kondolenz für König Harald V.
Merz drückte sein Mitgefühl für den ernsten Gesundheitszustand von König Harald V. aus und betonte die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Ländern.
Beide Seiten signalisierten die Absicht, die Zusammenarbeit in den Bereichen Außen‑ und Sicherheitspolitik weiter zu vertiefen und zukünftige Gespräche zu planen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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