Bundeskanzler Merz startet Golfreise – drei Leitmotive
Bundeskanzler Friedrich Merz reist am Mittwoch nach Saudi-Arabien, bevor er am Donnerstag nach Katar weiterfliegt und die Reise in den Vereinigten Arabischen Emiraten abschließt. In einem Pressestatement nennt er drei Leitmotive: den Aufbau strategischer Partnerschaften, die Stärkung bilateraler Beziehungen und die Förderung von Frieden und Stabilität in der Region.
Strategische Partnerschaft
Der Kanzler betont, dass Deutschland mehr denn je strategische Partnerschaften benötige, weil Großmächte zunehmend die globale Politik bestimmen. Nach vorherigen Besuchen in Brasilien, Südafrika und Indien sei die Golfregion der nächste logische Schritt, um langfristige Sicherheit, Freiheit und Wohlstand zu sichern.
Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen
Merz verweist auf ein Handelsvolumen von rund elf Milliarden Euro zwischen Deutschland und den drei Golfstaaten, das weiter wachse. In den Gesprächen soll es um die Diversifizierung von Lieferketten für Öl und Gas, Investitionen sowie um die Diskussion von Rüstungsexporten gehen.
Frieden und Sicherheit
Die Entwicklungen im Iran werden laut Kanzler eine zentrale Rolle in den Verhandlungen spielen. Er fordert ein Ende der Gewalt gegen die eigene Bevölkerung und verlangt, dass der Iran sein militärisches Nuklearprogramm und destabilisierende Aktivitäten in der Region einstelle.
Reiseverlauf
Die erste Station der Reise ist Saudi-Arabien, gefolgt von Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Merz sieht die Reise als Fortsetzung einer außenpolitischen Agenda, die bereits Besuche in Brasilien, Südafrika und Indien umfasste.
Reaktionen und Ausblick
Das Pressestatement wurde als Video und schriftliche Mitschrift veröffentlicht. Die Bundesregierung betont, dass die Gespräche dazu beitragen sollen, die regionale Friedensordnung zu festigen und die wirtschaftlichen Beziehungen weiter auszubauen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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