Am 13. Oktober 2026 traf im Bundeskanzleramt eine Delegation des American Jewish Committee (AJC) ein, die von Präsident Robert E. Lapin geleitet wurde. Der Bundeskanzler Friedrich Merz empfing die Vertreter und führte ein mehrstündiges Gespräch.
Teilnehmer und Rahmen
Die Runde bestand aus dem Bundeskanzler, seinem Kabinett sowie den AJC-Vertretern. Das Treffen wurde im offiziellen Rahmen des Bundeskanzleramtes abgehalten und diente dem Austausch zwischen Deutschland und einer führenden jüdischen Organisation aus den USA.
Themen: Antisemitismusbekämpfung
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Maßnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus und zur Stärkung des jüdischen Lebens in Deutschland. Beide Seiten erörterten Strategien zur Prävention von Hasskriminalität und zur Förderung kultureller Aktivitäten.
Auswirkungen der Hamas-Angriffe
Die Gesprächspartner thematisierten zudem die Folgen der Terrorangriffe der Hamas am 7. Oktober 2023 auf die jüdische Gemeinschaft in Deutschland und weltweit. Sie analysierten, wie sich die Ereignisse auf das Sicherheitsgefühl und die gesellschaftliche Integration von Juden auswirken.
Sicherheitszusagen der Bundesregierung
Der Bundeskanzler betonte, dass die Bundesregierung mit aller Kraft dafür einstehe, dass Juden sicher und geschützt in Deutschland leben können. Er verwies auf bestehende Schutzprogramme und kündigte weitere Ressourcen für die Sicherheit jüdischer Einrichtungen an.
Transatlantische Beziehungen
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Stärkung der transatlantischen Beziehungen. Beide Seiten sahen die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA als zentral für die gemeinsame Bewältigung von Antisemitismus und für die Förderung demokratischer Werte.
Aussagen des AJC-Präsidenten
Robert E. Lapin hob die Bedeutung des Dialogs hervor und dankte dem Bundeskanzler für das offene Ohr. Er betonte, dass die Partnerschaft zwischen AJC und der deutschen Regierung ein wichtiges Element im Kampf gegen Hass und Diskriminierung sei.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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