Deutschland: Bundesministerien planen keine Änderungen für Tourismus‑Klima im Bundeshaushalt 2026
Die Bundesregierung teilte mit, dass für die tourismuspolitisch relevanten Programme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) im Bundeshaushalt 2026 keine Anpassungen im Hinblick auf Klimaneutralität und Nachhaltigkeit vorgesehen sind.
Keine Anpassungen fĂĽr tourismusrelevante Programme
Die Aussage stammt aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die am 21. April 2026 eingereicht wurde.
Städtebauförderung wird verdoppelt
Gleichzeitig soll das Fördervolumen für die Städtebauförderung von 790 Millionen Euro im Jahr 2025 schrittweise auf 1,58 Milliarden Euro im Jahr 2029 erhöht werden.
Indirekte Effekte auf Klimaneutralität im Tourismus
In der Antwort wird darauf hingewiesen, dass diese Erhöhung „indirekte Auswirkungen auf Klimaneutralität und Nachhaltigkeit im Tourismus mit sich bringen“ könnte.
Keine Änderungen bei weiteren Programmen und fehlende Daten für 2027
Für andere Programme der genannten Bundesressorts sind zum jetzigen Zeitpunkt keine Änderungen mit Bezug zum Tourismus geplant, und es liegen keine Haushaltszahlen für das Jahr 2027 vor.
Der Haushaltsplan sieht vor, dass zukünftige Anpassungen erst nach Abschluss der jeweiligen Haushaltsberatungen und Evaluierungen der Fördermaßnahmen konkretisiert werden.
Damit bleibt die aktuelle finanzielle Ausrichtung für den Tourismussektor im Jahr 2026 unverändert, während die Städtebauförderung erheblich ausgebaut wird.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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