Deutschland: Abschluss der Fahrerausbildung in Ruanda
Die Bundesregierung hat mitgeteilt, dass die öffentlich-private Mobilitäts- und Ausbildungspartnerschaft zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der ruandischen Regierung und deutschen Unternehmen ihr Ziel erreicht hat. Im Zeitraum von November 2018 bis Dezember 2029 wurden insgesamt 150 Fahrer ausgebildet, wie eine offizielle Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion belegt.
Erreichte Ausbildungsziele
Die Ausbildungsinitiative, die unter dem Namen „Moving Rwanda“ geführt wurde, konzentrierte sich auf die Qualifizierung von Fahrern für den lokalen Transportsektor. Durch die Kombination von theoretischen Schulungen und praktischer Fahrpraxis konnten die geplanten Kapazitäten vollständig ausgeschöpft werden.
Beteiligte Akteure und Zeitraum
Die Partnerschaft umfasste das BMZ, die ruandische Regierung sowie mehrere deutsche Unternehmen, darunter VW Mobility Solutions Rwanda (VWMSR) und die Deutsche Gesellschaft fĂĽr Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Der Projektzeitraum erstreckte sich ĂĽber elf Jahre, von 2018 bis 2029.
Elektromobilität in Kigali
Im Rahmen des Projekts wurden die ersten Elektro‑Autos in Kigali eingesetzt und mehrere Ladestationen errichtet. Diese Maßnahmen sollen den Übergang zu emissionsarmen Verkehrslösungen unterstützen und dienen als Pilot für weitere Elektromobilitätsprojekte in der Region.
Marktanalyse zum Transportsektor
Gemeinsam mit GIZ und der New Partnership for Africa’s Development Business Foundation (NEPAD) fĂĽhrte das Konsortium eine Marktanalyse zur Digitalisierung des ruandischen Transport‑ und Logistiksektors durch. Die Analyse identifizierte Potenziale fĂĽr technologische Innovationen und digitale Plattformen.
Finanzierung und Fördermittel
Die öffentlichen Mittel für das Projekt beliefen sich auf insgesamt 160 000 Euro. Davon wurden 75 000 Euro aus dem Einzelplan 23 des Titels „Entwicklungspartnerschaft mit der Wirtschaft“ bereitgestellt. Die restlichen Mittel wurden im Rahmen der Ausbildung und Berufsbildungsbedarfe zwischen VWMSR und GIZ verwendet.
Stellungnahme der Bundesregierung
Ein Sprecher des BMZ betonte, dass das Projekt ein Beispiel für erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit sei und die erreichten Ausbildungszahlen die Wirksamkeit der Partnerschaft belegen. Weiterhin sei die Einführung von Elektrofahrzeugen ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Mobilität in Ruanda.
ZukĂĽnftige Perspektiven
Die Bundesregierung plant, die gewonnenen Erkenntnisse aus der Marktanalyse in künftige Projekte einzubringen und die Zusammenarbeit mit ruandischen Partnern im Bereich digitaler Transportlösungen zu vertiefen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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