Deutschland: Bundesregierung arbeitet an Strategie für mentale Gesundheit junger Menschen
Strategie in Entwicklung
Die Bundesregierung erarbeitet derzeit die Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“, die Prävention und Früherkennung psychischer Erkrankungen in den Fokus rücken soll.
Parlamentarischer Beschluss als Grundlage
Der Bundestag hat mit dem Beschluss 20/12089 aus der vergangenen Legislaturperiode die Stärkung der Prävention für Kinder mit psychisch oder suchtkranken Eltern gefordert. Die Regierung hat diesen Beschluss zur Kenntnis genommen, betont jedoch, dass daraus keine rechtliche Verpflichtung zur Umsetzung resultiert.
Koalitionsvereinbarung
Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wurde vereinbart, die Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ neu zu verankern.
Geplante Schwerpunkte
Die Strategie soll insbesondere Aufklärung, niedrigschwellige Beratung von Eltern sowie Fortbildung von Pädagogen und weiteren Fachkräften umfassen.
Verzahnung von Politikbereichen
Ziel ist es, die Bereiche Bildung, Jugendhilfe und Gesundheit stärker zu vernetzen, um eine ganzheitliche Unterstützung zu ermöglichen.
Umsetzung und Ausblick
Die Bundesregierung beabsichtigt, Maßnahmen zur Unterstützung von Kindern psychisch oder suchtkranker Eltern in die Strategie zu integrieren und verweist auf bereits umgesetzte Initiativen auf Bundes- und Länderebene. Weitere Details werden im Verlauf der Ausarbeitung veröffentlicht.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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