Bundesregierung beantwortet Kleine Anfrage zu rechtsextremen Gewalttaten gegen Frauen
Antwort der Bundesregierung
Die Bundesregierung hat am 5. Januar 2026 auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/2861) mit dem Antwortschreiben 21/3371 reagiert. In der Antwort werden Daten zu rechtsextremen Gewalttaten gegen Frauen für die Jahre 2024 und 2025 bereitgestellt, Stand 24. November 2025.
Hintergrund der Anfrage
Die Fraktion Die Linke beantragte die Auskunft, um die Aufschlüsselung politisch motivierter Gewalttaten nach Unterthemenfeldern wie „Frauenfeindlichkeit“ und „Geschlechterbezogene Diversität“ zu erhalten. Ziel sei, ein genaueres Bild der Gewaltlage im rechtsextremistischen Milieu zu bekommen.
Erfasste Daten
Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik erfasst Fälle, die dem rechtsextremistischen Milieu zugeordnet werden und einen misogynen oder sexistischen Hintergrund aufweisen. Die vorliegenden Zahlen beziehen sich ausschließlich auf die beiden genannten Jahre.
Kategorisierung der Gewalttaten
In der Antwort wird zwischen Gewalttaten mit eindeutig misogynem bzw. sexistischem Hintergrund und anderen politisch motivierten Gewalttaten unterschieden. Die Unterscheidung dient einer detaillierteren Analyse der Motivlagen.
Statistische Aufschlüsselung
Die Bundesregierung gibt an, dass die Daten nach den genannten Unterthemenfeldern strukturiert sind. So können Fälle, die als „Frauenfeindlichkeit“ klassifiziert werden, separat ausgewertet werden.
Interpretation der Ergebnisse
Die Ministerien betonen, dass die vorliegenden Zahlen Teil einer fortlaufenden Beobachtung seien und weitere Analysen folgen werden, um Entwicklungen zu erkennen.
Zukünftige Schritte
Weitere statistische Erhebungen und Anfragen seien geplant, um Trends zu identifizieren und geeignete Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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