Die Bundesregierung hat am 2. Juli 2026 auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu arbeitsmarktpolitischen Instrumenten für Weiterbildung und Qualifizierung geantwortet. In der Antwort wird bestätigt, dass zahlreiche Angebote für junge Menschen im Übergang von Schule zum Beruf zur Verfügung stehen.
Antwort der Bundesregierung
Die schriftliche Antwort (Dokument 21/6740) bezieht sich auf die Kleine Anfrage (Dokument 21/6411) und erläutert die bestehenden und geplanten Maßnahmen zur Unterstützung junger Menschen beim Berufseinstieg.
Erweiterung der Initiative Bildungsketten
Ab dem Jahr 2027 wird die „Initiative Bildungsketten“ um eine dritte Phase verlängert. Ziel ist es, die Abstimmung zwischen dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie der Bundesagentur für Arbeit und den Ländern zu stärken.
Ziele und Zielgruppen
Ein Schwerpunkt der Initiative liegt auf einer frühzeitigen und umfassenden Berufsorientierung. Die Zielgruppe umfasst zudem junge Menschen mit Behinderung, um deren Inklusion in Ausbildung und Beruf zu fördern.
Ausbildungsgarantie im Überblick
Die Ausbildungsgarantie stellt einen umfassenden Ansatz dar, der von der beruflichen Orientierung über Beratung bis hin zu Hilfen bei Aufnahme und erfolgreichem Abschluss einer Berufsausbildung reicht.
Fehlende statistische Angaben
Die Bundesregierung gibt an, dass statistische Auswertungen zur Anzahl der Beratungen und Angebote anderer Akteure, etwa der schulischen Berufsorientierung, nicht vorliegen. Deshalb kann die Gesamtzahl der jungen Menschen, die von der Ausbildungsgarantie profitiert haben, nicht quantifiziert werden.
Dokumentation und Veröffentlichung
Der Bericht wurde von der Redaktion des Parlamentsnachrichten-Teams des Deutschen Bundestages erstellt und veröffentlicht.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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