Deutschland: Bundesregierung betont Handlungsbedarf für ostdeutschen Arbeitsmarkt
Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke die besonderen Herausforderungen des Arbeitsmarktes in Ostdeutschland dargelegt. Dabei wird auf den hohen demografischen Druck durch die Alterung der Bevölkerung und die Notwendigkeit der Integration junger Menschen hingewiesen.
Demografischer Druck und Integration
Der demografische Wandel wirke in den neuen Bundesländern besonders stark, weil die Altersstruktur stärker verschoben sei. Die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt werde deshalb als zentrale Aufgabe betrachtet, und zwar für Personen mit und ohne Migrationsgeschichte gleichermaßen.
Chancen in prosperierenden Zentren
Die Regierung empfiehlt, die Chancen in prosperierenden Zentren zu nutzen, damit die umliegenden lokalen Arbeitsmärkte von dieser Dynamik profitieren können. Durch gezielte Förderungen solle ein regionaler Aufschwung unterstützt werden.
Handlungsbedarf in ländlichen Regionen
Gleichzeitig sei der Handlungsbedarf in strukturschwachen ländlichen Gebieten, sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland, deutlich größer. Ohne gezielte Maßnahmen könnten regionale Ungleichheiten weiter zunehmen.
Betroffene Personengruppen
Besondere Aufmerksamkeit müsse Langzeitarbeitslosen und Personen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss gewidmet werden, da diese das höchste Risiko für Arbeitslosigkeit und die geringsten Chancen auf eine Beschäftigungsaufnahme aufweisen.
Strategische Empfehlungen
Die Regierung betont, dass Regionen zukunftsfähig und attraktiv für qualifizierte Zuwanderung aus dem In‑ und Ausland seien, wenn ansässige Firmen in Digitalisierung, technologische Innovationen sowie Aus‑ und Weiterbildung investieren. Diese Maßnahmen sollen die regionale Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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