Bundesregierung erkennt personelle und inhaltliche Überschneidungen zwischen Generation Deutschland und früherer Jungen Alternative
Hintergrund
Ein aktueller Bericht des Deutschen Bundestages vom 5. Februar 2026 gibt an, dass die Bundesregierung personelle und inhaltliche Überschneidungen zwischen der neu gegründeten AfD‑Jugendorganisation Generation Deutschland und der früheren Jungen Alternative festgestellt hat.
Antwort auf Kleine Anfrage
Die Bewertung stammt aus der Antwort der Bundesregierung (21/3930) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3667).
Personelle Kontinuitäten
Laut der Antwort weist die Zusammensetzung des Bundesvorstands der Generation Deutschland eine hohe personelle Kontinuität zur Jungen Alternative auf. Der Großteil der Vorstandsmitglieder war bereits Mitglied oder Funktionär der JA.
Inhaltliche Äußerungen
Auf der Gründungsversammlung am 29. November 2025 in Gießen wurden Äußerungen getätigt, die nach Einschätzung der Bundesregierung Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung darstellen. In den Bewerbungsreden wurden Formulierungen verwendet, die ein ethnisch‑abstammungsmäßiges Staatsvolksverständnis ausdrücken und aus denen sich Hinweise auf eine mögliche rechtliche Diskriminierung von deutschen Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund ableiten lassen.
Position des Vorstands
Weiterhin betonten ausgewählte Vorstandsmitglieder, dass die Generation Deutschland beabsichtige, sich nicht inhaltlich zu mäßigen, sondern an den bisherigen Positionen festzuhalten.
Frühere Einstufung der JA
Die frühere Jungen Alternative wurde vom Verfassungsschutz als gesichert extremistisch eingestuft.
Ausblick
Die Bundesregierung hat die Beobachtungen im Rahmen ihrer Beobachtungsaufgaben dokumentiert und wird sie weiter prüfen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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