Programmziele
Die Bundesregierung hat im Jahr 2026 das Förderprogramm „Schriftliches Kulturgut erhalten“ neu aufgelegt, um historische Originale in Archiven, Bibliotheken und Museen zu sichern. Ziel ist es, das schriftliche Gedächtnis der Gesellschaft für künftige Generationen zu bewahren und den Zugang für die Öffentlichkeit zu stärken.
Finanzierung
Im ersten Förderjahr wurden 92 Projekte ausgewählt, die insgesamt rund 1,5 Millionen Euro erhalten. Die Mittel werden auf die einzelnen Vorhaben verteilt, um Konservierungsmaßnahmen, Digitalisierung und wissenschaftliche Aufbereitung zu ermöglichen.
Aussagen des Ministers
Staatsminister Wolfram Weimer betonte, dass schriftliches Kulturgut ein unverzichtbarer Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses sei. Ohne authentische Quellen könne keine lebendige Auseinandersetzung mit Geschichte und Kultur stattfinden, insbesondere in Zeiten, in denen historische Fakten verstärkt hinterfragt würden.
Bewerberlage
Bereits im ersten Jahr des Programms gingen rund 200 Projektanträge ein, was das große Interesse von Institutionen und Forschungseinrichtungen an der Bewahrung historischer Dokumente verdeutlicht.
Ausblick
Der Minister erklärte, dass die gesamtstaatliche Aufgabe darin bestehe, das Erbe für kommende Generationen zu sichern. Das Programm soll in den kommenden Jahren weitergeführt werden, um die langfristige Verfügbarkeit von Originaldokumenten sicherzustellen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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