Die Bundesregierung hat die Anschaffung eines einheitlichen Enterprise‑Resource‑Planning‑Systems (ERP) für die Hanns‑Seidel‑Stiftung mit rund 860.800 Euro gefördert, nachdem die AfD‑Fraktion im Parlament eine Kleine Anfrage gestellt hatte.
Begründung der Förderung
Die Regierung begründet die Maßnahme damit, dass das ERP‑System ein notwendiges und den aktuellen Erfordernissen angepasstes Abrechnungstool darstelle. Es solle die Vorgaben von Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit erfüllen und den kontrollierbaren Einsatz von Projektmitteln in den Projektländern ermöglichen.
Kostengröße und Finanzierungsrahmen
Die Gesamtkosten werden mit rund 860.800 Euro angegeben. Die Mittel seien im Rahmen der Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben politischer Stiftungen bereitgestellt worden.
Zielsetzung des ERP‑Systems
Durch das System könne das zuständige Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Ausgaben so nachvollziehbar wie möglich prüfen. Damit soll die Transparenz und Steuerbarkeit der Fördermittel verbessert werden.
Parlamentarische Nachfrage
Abgeordnete hatten im Zuge der Anfrage nach den konkreten entwicklungspolitischen Wirkungszielen des Projekts bei der Hanns‑Seidel‑Stiftung sowie nach der Rechtfertigung der Förderung als „entwicklungspolitisches Vorhaben“ gefragt.
Weitere Informationen
Die Angaben stammen aus einer Antwort des Bundesministeriums auf die Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion, veröffentlicht im Parlamentarischen Informationssystem des Deutschen Bundestages.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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