Zentrales Ziel
Die Bundesregierung hat die Reduzierung der Baukosten als ein zentrales Anliegen definiert und unterstützt die Entwicklung sowie Erprobung neuer Bauweisen und Baustoffe, um Bauprozesse effizienter, schneller und kostengünstiger zu gestalten. Im Zuge einer kleinen Anfrage der AfD‑Fraktion wurde die entsprechende Antwort der Regierung veröffentlicht.
Potenziale innovativer Bauweisen
Nach Angaben der Regierung zeigen fachliche Auswertungen, Praxisprojekte und Forschungsarbeiten, dass serielle, modulare, industrielle und robotergestützte Bauweisen vor allem Planungs‑ und Bauzeiten verkürzen, Abläufe standardisieren und Kostenrisiken reduzieren können.
Finanzielle Unterstützung
Im Rahmen des Innovationsprogramms „Zukunft Bau“ wurden seit 2020 insgesamt 90 Forschungsprojekte gefördert, die sich mit ultrahochfestem Beton, Textilbeton, Leichtbau, Sandwich‑ und Wabenkonstruktionen sowie vergleichbaren Verbundsystemen befassen. Dafür standen rund 24,2 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.
Antragslage
Von den eingereichten Anträgen wurden 1 756 entweder aus formalen Gründen vom Verfahren ausgeschlossen oder im wettbewerblichen Auswahlverfahren nicht zur Förderung empfohlen.
Erwartete Effekte
Die Regierung erwartet, dass die geförderten Innovationen langfristig zu einer Senkung der Baukosten im Wohnungsbau führen und damit die Erschwinglichkeit von Wohnraum verbessern.
Weiteres Vorgehen
Das Ministerium plant, die Forschungsergebnisse weiter zu beobachten, erfolgreiche Verfahren in die Praxis zu überführen und zusätzliche Pilotprojekte zu initiieren, um die Wirksamkeit der neuen Bauweisen zu prüfen.
Einordnung in die Wohnungspolitik
Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, dem steigenden Wohnungsbedarf begegnen und die Baukosten für Bürger zu reduzieren.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, l
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