Am 17. Juni 2026 findet in Berlin ein Gedenkakt zum 73. Jahrestag des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 statt. Der Ort ist das Mahnmal für die Opfer des Volksaufstands auf dem Friedhof Seestraße 92 im Berliner Stadtteil Wedding.
Veranstaltungsort und Datum
Die Veranstaltung wird von der Bundesregierung organisiert und richtet sich an Vertreter von Bund und Land. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerung an die Opfer und die Würdigung des Widerstands gegen die Unterdrückung.
Redner und Ablauf
Rednerliste: Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes Thorsten Frei, regierender Bürgermeister von Berlin Kai Wegner, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Cornelia Seibeld und Vorsitzender der Vereinigung 17. Juni 1953 e.V. Mike Mutterlose.
Der Ablauf sieht ein feierliches Vorspiel nach G. F. Händel um 11:00 Uhr vor, gefolgt von den Reden der genannten Politiker. Anschließend wird das Musikstück „Der gute Kamerad“ (L. Uhland/F. Silcher) um 11:20 Uhr aufgeführt.
Nach dem musikalischen Beitrag ist ein kurzer Moment der Stille vorgesehen, um den Opfern des Aufstands zu gedenken. Danach folgt ein Abschlusswort des Bundesministers.
Ziel und Bedeutung
Die Gedenkveranstaltung ist öffentlich zugänglich, jedoch wird um vorherige Anmeldung gebeten, um die Besucherzahlen zu steuern.
Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Zeitzeugen werden ebenfalls erwartet, um persönliche Erinnerungen zu teilen und den historischen Kontext zu erläutern.
Die Bundesregierung betont, dass das Gedenken an den Volksaufstand ein Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur sei und zukünftige Generationen über die Ereignisse informiert werden sollten.
Der Termin fällt auf denselben Tag wie das Datum des Aufstands im Jahr 1953, wodurch die symbolische Bedeutung des Gedenkens unterstrichen wird.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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