Am 20. Juni 2026 fand im Konzerthaus Berlin die zwölfte Gedenkstunde der Bundesregierung für die Opfer von Flucht und Vertreibung statt. Die Veranstaltung markierte den jährlichen Gedenktag, der seit 2015 am selben Datum begangen wird, und richtete sich sowohl an weltweit vertriebene Menschen als auch an die deutschen Vertriebenen.
Hintergrund des Gedenktages
Der Gedenktag knüpft an den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen an und erweitert das Flüchtlingsgedenken um das Schicksal der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit seiner Einführung im Jahr 2015 wird er jedes Jahr am 20. Juni begangen, um das Bewusstsein für die anhaltenden Herausforderungen von Flucht und Vertreibung zu schärfen.
Ablauf der Veranstaltung
Nach einer Begrüßung durch den Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt, zeigte ein Film Eindrücke aus der Arbeit des DRK‑Suchdienstes nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Anschluss moderierte Dominik Tomenendal ein Podiumsgespräch, an dem Mitarbeiter des DRK‑Suchdienstes und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge teilnahmen.
Beteiligte Institutionen
Der DRK‑Suchdienst präsentierte seine historischen Aufklärungsarbeiten, während der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge über aktuelle Aufgaben im Gedenken an die Opfer informierte. Beide Institutionen betonten die Bedeutung von Erinnerungskultur und humanitärer Hilfe.
Beiträge von Jugendlichen
Jugendliche stellten in einem eigens produzierten Film und auf der Bühne ihr ehrenamtliches Engagement für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vor. Sie berichteten von eigenen Projekten, die das Gedenken an die Opfer lebendig halten und junge Menschen für das Thema sensibilisieren.
Abschluss
Den Abschluss bildete ein Schlusswort, in dem die Bundesregierung die Bedeutung des Gedenkens für die gesellschaftliche Verantwortung betonte und die weitere Unterstützung von Initiativen zur Aufarbeitung von Flucht und Vertreibung ankündigte.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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