Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion nur eingeschränkte Informationen zum Einsatz von Software in Bundesbehörden bereitgestellt und verweigert insbesondere bei sicherheitsrelevanten Behörden detaillierte Angaben mit Verweis auf das Staatswohl.
Einschränkungen bei der Auskunft
In der Antwort wird erklärt, dass Angaben zu eingesetzten Software‑Produkten, IT‑Infrastrukturen und Dienstleistern Rückschlüsse ermöglichen könnten, die für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland nachteilig sein könnten. Deshalb werden diese Informationen nicht veröffentlicht.
Lizenzausgaben im Haushaltsjahr 2025
Die Bundesregierung listet für das Haushaltsjahr 2025 folgende Ausgaben für Softwarelizenzen auf: Das Bundesfinanzministerium hat rund 253 Millionen Euro ausgegeben, das Bundesinnenministerium etwa 160 Millionen Euro und das Verteidigungsministerium ungefähr 94 Millionen Euro.
Strategie zur Reduzierung der Abhängigkeit
Um die Abhängigkeit von proprietären Produkten zu verringern, verfolgt die Bundesregierung die Weiterentwicklung von openDesk und dessen Bereitstellung für die Bundesverwaltung.
Auswirkungen von US‑Sanktionen
Auf die Frage nach möglichen Sperrungen von Windows‑Konten wegen US‑Sanktionen antwortet die Bundesregierung, dass der Bundesclient nicht auf Cloud‑Dienste wie Microsoft‑Azure angewiesen sei; daher könne ein Sperrungseffekt vermieden werden.
Zukunftspläne für den Bundesclient
Das Ziel sei, den Bundesclient bis 2032 für rund 240 000 Arbeitsplätze in der unmittelbaren Bundesverwaltung bereitzustellen.
Zusammenfassung
Zusammengefasst liefert die Bundesregierung nur Teilinformationen zu Softwareeinsatz, nennt jedoch konkrete Lizenzausgaben fĂĽr das Jahr 2025 und
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