Die Bundesregierung teilte mit, dass ihr keine Informationen über die Sterblichkeit landwirtschaftlicher Tiere und anderer Tierarten vorliegen. Diese Aussage stammt aus der Antwort (21/4071) auf eine Kleine Anfrage (21/3797) der Fraktion Die Linke.
Hintergrund der Anfrage
Die Abgeordneten der Fraktion Die Linke stellten in ihrer Anfrage die Behauptung auf, dass jährlich Millionen von in Deutschland gehaltenen Nutztieren vorzeitig sterben könnten, ohne dass dies im Zusammenhang mit der Produktion von Lebens- oder Futtermitteln stehe.
Fehlende bundesweite Erfassung
Laut der Antwort existiere bislang keine standardisierte, flächendeckende Erfassung und Dokumentation der sogenannten Falltiere sowie ihrer Todesursachen, mit Ausnahme von Rindern. Die Bundesregierung betont, dass ein einheitliches Register derzeit nicht existiere.
Berichtete Todesursachen
In den vorliegenden Informationen werden verschiedene mögliche Ursachen genannt, darunter Erkrankungen, Verletzungen durch ungeeignete Haltungsbedingungen, leistungsbedingte Überlastung, Tierseuchen, Stallbrände und weitere Havarien.
Stellungnahme der Bundesregierung
Die Bundesregierung erklärte, dass sie die vorgebrachten Bedenken zur Kenntnis nehme, jedoch derzeit keine konkreten Daten zur Verfügung habe, um die genannten Zahlen zu prüfen oder zu belegen.
Weiteres Vorgehen
Die Fraktion Die Linke hat angekündigt, die Thematik weiter zu verfolgen und gegebenenfalls weitere Anfragen zu stellen, um eine mögliche Einführung einer bundesweiten Erfassung zu prüfen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
