Keine Kontakte seit 2022
Die Bundesregierung hat seit 2022 nachweislich keinen Kontakt zur Geschäftsführung der bundeseigenen SEFE aufgenommen, um Lieferungen von Flüssiggas aus Russland zu besprechen, wie eine Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zeigt.
Antwort auf Kleine Anfrage
Die Antwort (21/6881) bezieht sich auf die Anfrage (21/6480) und bestätigt, dass keine Gespräche mit der russischen Firma Novatek, dem Lieferanten von LNG, stattfanden.
Mutmaßliches Gespräch 2023
Im Jahr 2023 war ein mutmaßliches Gespräch zwischen SEFE und dem Geschäftsführer von Novatek gemeldet worden, das laut Presseanfragen des Norddeutschen Rundfunks am 27. April 2026 dem Bundeskanzleramt und dem Bundeswirtschaftsministerium bekannt wurde.
Klärung durch Bundeswirtschaftsministerium
Das Bundeswirtschaftsministerium habe den Vorgang daraufhin geprĂĽft und klargestellt, dass kein offizieller Kontakt bestand.
Veröffentlichung und Transparenz
Die Information wurde von der Pressestelle des Bundestags veröffentlicht und gibt Aufschluss über die Transparenz der Regierungsbehörden im Energiesektor.
Rolle der SEFE
Die SEFE (Securing Energy for Europe) ist seit ihrer Umbenennung von Gazprom Germania eine bundeseigene Gesellschaft, die unter anderem fĂĽr die Sicherstellung von Gaslieferungen verantwortlich ist.
ZukĂĽnftige Energiepolitik
Die Bundesregierung betont, dass die Energieversorgung unabhängig von einzelnen Lieferanten gestaltet werden solle und weitere Gespräche mit russischen Energieunternehmen nicht geplant seien.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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