Hintergrund der Anfrage
Auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion hat die Bundesregierung mitgeteilt, dass keine Erkenntnisse zur Entwicklung einzelner Preisbestandteile sowie zu regionalen Preisunterschieden der Fernwärmepreise für Haushalte vorliegen. Die Anfrage trug die Kennziffer 21/6770.
Antwort der Bundesregierung
In der schriftlichen Antwort (Kennziffer 21/7374) erklärte die Regierung, dass zum aktuellen Zeitpunkt keine systematische Erhebung dieser Daten existiere. Damit bleibt die Preisentwicklung im Fernwärmesektor untransparent für die Öffentlichkeit.
Struktur des Fernwärmemarktes
Die Bundesregierung beschreibt den Fernwärmemarkt als strukturell heterogen. Unterschiedliche Versorgungsmodelle und regionale Gegebenheiten führen zu einer variablen Preisbildung, die nicht einheitlich erfasst wird.
Preisbeobachtung
Derzeit sei eine Preisbeobachtung im Wesentlichen nur über die verbandsbetriebene, freiwillige Preistransparenzplattform www.waermepreise.info möglich. Auf dieser Plattform veröffentlichen teilnehmende Versorgungsunternehmen freiwillig ihre Preise.
Bedeutung für Haushalte
Ohne verlässliche Daten zu Preisbestandteilen und regionalen Unterschieden können Haushalte und kommunale Entscheidungsträger die Kostenentwicklung nur schwer einschätzen und entsprechende Maßnahmen planen.
Ausblick
Die Bundesregierung weist an, dass die aktuelle Datenlage eine weitergehende Analyse erschwert. Eine mögliche zukünftige systematische Erhebung wird jedoch nicht ausgeschlossen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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