Deutschland: Achter Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgelegt
Kerninformationen
Die Bundesregierung hat am 3. Juli 2026 den achten Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Unterrichtung (Dokument 21/6750) vorgelegt.
Inhalt und Zielsetzung
Der Bericht liefert eine Übersicht über einzelne Bestandsaufnahmen und beschreibt das Zusammenspiel von Maßnahmen, die die Umsetzung von BNE in allen Bildungsbereichen auf Bundes‑ und Länderebene unterstützen.
Bezug zur Agenda 2030
In dem Dokument wird betont, dass die Agenda 2030 der Vereinten Nationen und die 17 Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung eine politische Leitlinie geben. Die Regierung schreibt: „Denn der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und Klimaschutz, Überwindung sozialer Ungleichheit und die Sicherung von Wohlstand und Wachstum setzen voraus, dass Menschen befähigt werden, die erforderlichen Transformationsprozesse mitzugestalten.“
Verankerung in Strategien
Der Bericht macht deutlich, dass BNE inzwischen in den großen Strategien auf Bundes‑ und Länderebene als wichtiges Querschnittsthema verankert ist und dass die Integration in Lehrpläne und Curricula an Fahrt aufgenommen hat.
Indikatoren und Dynamik
Ein neuer Indikator in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zählt Schulen, die mit einem BNE‑Label zertifiziert sind. Dieser Indikator zeige eine wachsende Dynamik und wirke als Anreiz für Länder und Schulen, die ganzheitliche Verankerung von BNE voranzutreiben.
Fazit und Ausblick
Im Fazit stellt die Regierung fest, dass BNE mit seinem Ansatz der Beteiligung und Selbstwirksamkeit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung multipler Krisen leiste, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärke und Stadtteile in lebendige Bildungslandschaften verwandle, wodurch die Umsetzung der UN‑Agenda 2030 unterstützt werde.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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