Die Bundesregierung hat heute die offizielle Stellungnahme zur Aufgabenplanung der Deutschen Welle (DW) für die Jahre 2026 bis 2029 beschlossen. In dem Dokument wird der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die technologische Modernisierung und die Sicherung journalistischer Standards als zentrale Zukunftsaufgaben definiert.
KI‑Einsatz und technologische Modernisierung
Die DW soll künftig KI‑gestützte Werkzeuge nutzen, um Inhalte effizient zu produzieren und zu verbreiten. Dabei wird betont, dass die technologische Weiterentwicklung im Einklang mit den redaktionellen Grundsätzen stehen muss, um die Glaubwürdigkeit der Berichterstattung zu erhalten.
Bekämpfung von Antisemitismus
Ein weiteres Kernziel ist die konsequente Bekämpfung von Antisemitismus. Die DW verfügt über interne Prüf‑ und Kontrollmechanismen, die laut Aussage der Regierung regelmäßig angewandt, überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt werden sollen.
Beitrag zur freien Meinungsbildung im Ausland
Die Bundesregierung hebt den Beitrag der DW zur freien Meinungsbildung in eingeschränkten Informationsräumen im Ausland hervor. Insbesondere in Regionen, in denen unabhängige Berichterstattung kaum zugänglich ist, soll die DW als Stimme der Freiheit fungieren.
Umsetzung und Kontrolle
Zur Sicherstellung der Zielerreichung werden klare Vorgaben für die praktische Anwendung der genannten Maßnahmen definiert. Die Bundesregierung plant regelmäßige Evaluierungen, um die Wirksamkeit der KI‑Strategie und der Antisemitismus‑Kontrollen zu prüfen.
Ausblick bis 2029
Bis zum Ende des Planungszeitraums 2029 soll die Deutsche Welle ihre Position als unabhängige, innovative und freiheitssichernde Medieninstitution weiter stärken. Die Bundesregierung sieht darin einen Beitrag zur demokratischen Informationslandschaft sowohl im Inland als auch international.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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