Die Bundesregierung hat für das Jahr 2025 insgesamt 751 Fälle von sogenannten Gruppenvergewaltigungen registriert. Davon entfielen 53 Prozent auf nichtdeutsche Tatverdächtige, wie die Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion verdeutlicht.
Hintergrund der Datenerhebung
Die Zahlen beruhen auf einer Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Dabei wurde der Straftatenschlüssel „Vergewaltigung“ in Kombination mit dem Filter „Tatverdächtige alleinhandelnd: nein“ verwendet, um ausschließlich Fälle mit mehreren Tatverdächtigen zu erfassen.
Nationale Verteilung der Tatverdächtigen
Nach Angaben der Bundesregierung stammen die meisten Tatverdächtigen aus Deutschland (509). Die fünf am häufigsten registrierten ausländischen Staatsangehörigkeiten sind Syrien (110), Afghanistan (64), Irak (46) und Türkei (44).
Verfahren und Anfrage
Die Daten wurden im Rahmen einer Antwort auf die Kleine Anfrage 21/6592 der AfD‑Fraktion veröffentlicht. Die Bundesregierung verwies dabei auf die zugrunde liegende PKS‑Auswertung, um die Transparenz der Zahlen zu gewährleisten.
Weiteres Vorgehen
Die Behörde betont, dass die Auswertung regelmäßig aktualisiert wird, um Entwicklungen im Bereich der gruppenbezogenen Sexualdelikte zu verfolgen. Weitere Analysen sollen künftig zusätzliche Kontextinformationen liefern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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