Die Bundesregierung teilte mit, dass im Jahresarbeitsprogramm 2026 des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit keine eigenständigen Maßnahmen für queere wohnungslose Menschen vorgesehen sind. Das Programm stütze sich auf freiwillige Beiträge der im Nationalen Forum gegen Wohnungslosigkeit mitwirkenden Akteure und Ressorts, die für die Umsetzung und Evaluation der Maßnahmen verantwortlich sind.
Regierungsantwort auf Anfrage
Die Information stammt aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die klären wollte, warum der Aktionsplan keine speziellen Regelungen für queere wohnungslose Menschen enthält.
Hintergrund der Anfrage
Die Abgeordneten der Grünen-Fraktion stellten die Frage, um zu prüfen, ob die Bedürfnisse dieser besonders schutzbedürftigen Gruppe im Rahmen der staatlichen Hilfsprogramme berücksichtigt werden.
Struktur des Nationalen Aktionsplans
Laut Bundesregierung beruhen die Jahresarbeitsprogramme auf freiwilligen Beiträgen der beteiligten Akteure und Ressorts. Diese Beiträge bestimmen, welche Maßnahmen im jeweiligen Jahr umgesetzt und anschließend evaluiert werden.
Berücksichtigung vulnerabler Gruppen
Bedarfe besonders schutzbedürftiger Teile der Gruppe der Wohnungslosen seien in den Gremien des Nationalen Forums gegen Wohnungslosigkeit beraten worden. Dort werden queere wohnungslose Menschen als besonders schutzbedürftiger Teil der Gesamtgruppe betrachtet.
Zitat aus der Antwort
„So werden queere wohnungslose Menschen als besonders schutzbedürftiger Teil der Gruppe der wohnungslosen Menschen in den Erörterungen zur Aufstellung der Arbeitshilfen und Empfehlungspapieren der Facharbeitsgruppen betrachtet“, heißt es in der offiziellen Antwort.
Ausblick auf zukünftige Programme
Die Bundesregierung erklärte, dass künftig gemeldete Maßnahmen zu queerer Wohnungslosigkeit in den Aufrufen für kommende Jahresarbeitsprogramme berücksichtigt werden, sofern sie von den teilnehmenden Akteuren und Ressorts eingereicht werden.
Veröffentlichungsdetails
Die Antwort wurde am 14.08.2026 unter dem Aktenzeichen 21/7513 veröffentlicht. Quelle: Deutscher Bundestag.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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