Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke mitgeteilt, dass derzeit keine Konzentration kurzfristig geplanter Baustellen auf der Regionalbahnlinie RE1 zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin vorliegt.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage (21/4875) richtete sich nach Angaben des Bundestags nach Informationen der Deutschen Bahn AG (DB AG) über geplante Bauvorhaben, die den Bahnverkehr beeinträchtigen könnten.
Umstellung des Bausystems
Nach Angaben der DB InfraGO AG wurde das Bausystem in den vergangenen Jahren grundlegend umgestellt. Künftig werden je nach Art und Größe der Einschränkungen entweder Instandhaltungscontainer oder Investitionscontainer eingesetzt.
Instandhaltungscontainer
Instandhaltungscontainer führen zu eingleisigen Sperrungen im Nachtzeitraum, die je Streckenabschnitt alle vier bis acht Wochen wiederkehren. Dort werden kleinere Maßnahmen umgesetzt, die dem Erhalt und der Instandsetzung der Infrastruktur dienen.
Investitionscontainer
Große Aus‑ und Neubauvorhaben sowie sämtliche 1:1 Erneuerungen in Oberbau, Oberleitung, konstruktivem Ingenieurbau und Leit‑ und Sicherungstechnik werden in Investitionscontainern realisiert. Diese sperren einen größeren Streckenabschnitt für ein bis sechs Monate, gefolgt von einer mehrjährigen Pause ohne weitere Investitionscontainer.
Planungszeiträume
Die Instandhaltungs‑ und Investitionsplanung erfolgt in der Regel für mehrere Jahre im Voraus. Dadurch können Nutzer der Infrastruktur und Fahrgäste nach intensiver Bautätigkeit mit einer größeren Baupause rechnen oder die Arbeiten werden regelmäßig wiederkehrend geplant.
Ausblick für Fahrgäste
Nach intensiver Bautätigkeit wird für die Fahrgäste typischerweise eine mehrjährige Baupause erwartet, sodass die Belastung durch kurzfristige Baustellen reduziert bleibt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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