Deutschland: Bundesregierung plant 100 Milliarden Euro für Klimaanpassung an Hitze und Dürre 2026
Erwartete Auswirkungen im Sommer 2026
Im Sommer 2026 wird Deutschland von extremer Hitze und anhaltender Trockenheit geprägt sein, wobei laut Angaben der Bundesregierung bis zu 14.000 hitzebedingte Sterbefälle sowie erhebliche Ernte- und Produktionsausfälle zu erwarten sind.
Politische Zielsetzung
Bundeskanzler Friedrich Merz betonte in seinem Auftaktstatement zur Kabinettsklausur, dass neben der Eindämmung des Klimawandels das Land besser auf die Folgen vorbereitet werden müsse. Er verwies darauf, dass Gesundheit, Krankenhäuser, Altenheime und die Landwirtschaft kaum einen Lebensbereich unberührt lassen.
Föderaler Fahrplan und Abstimmung
Ein föderaler Fahrplan soll im Dezember im Rahmen einer Besprechung mit den Regierungsvertretern der Länder im Kanzleramt erarbeitet werden. Staatsminister Phillip Amthor wird gemeinsam mit den Ländern den aktuellen Stand der Zusammenarbeit prüfen und Handlungsfelder identifizieren, die verstärkt werden müssen.
Finanzielle Rahmenbedingungen
Ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro steht den Ländern für Infrastruktur- und Klimaschutzprojekte zur Verfügung; diese Mittel sollen unter anderem für die Anpassung urbaner und ländlicher Regionen, den klimaangepassten Waldumbau und den Hochwasserschutz eingesetzt werden.
Geplante Maßnahmen und Programme
Vorhandene Haushaltsmittel aus Programmen des Bauministeriums, des Landwirtschaftsministeriums und des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz werden zusätzlich genutzt, um soziale Einrichtungen, die Landwirtschaft und weitere betroffene Bereiche zu unterstützen. Die Bundesregierung plant, die Koordination zwischen Bund und Ländern weiter auszubauen, um eine einheitliche Reaktion auf extreme Wetterlagen sicherzustellen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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