Im Rahmen einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hat die Bundesregierung angekündigt, die Forschung und operative Umsetzung von Systemen zur systematischen Drohnendetektion und -abwehr weiter auszubauen. Ziel sei es, die Sicherheit im zivilen Luftraum dauerhaft zu gewährleisten.
Hintergrund der Maßnahme
Die rasante Weiterentwicklung der Drohnentechnologie stelle eine anhaltende Herausforderung für die Sicherheitsbehörden dar. Deshalb betrachte die Bundesregierung die Abwehr von Drohnen als Daueraufgabe, die kontinuierliche Anpassungen erfordere.
Ausbau von Forschungs- und Erprobungsfähigkeiten
Die Forschungs- und Erprobungsfähigkeiten des Bundeskriminalamtes, der Bundespolizei und der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich sollen weiter ausgebaut werden. Zusätzlich wird eine Forschungsstelle beim Deutschen Zentrum für Luft‑und Raumfahrt eingerichtet, die sich auf den Schutz von Flughäfen konzentriert.
Technologieoffener und risikobasierter Ansatz
Die Bundesregierung verfolgt einen technologieoffenen, risikobasierten und schrittweisen Ansatz. Dabei werden bestehende Fähigkeiten genutzt und laufende Forschungs‑ und Entwicklungsaktivitäten einbezogen, um flexible Abwehrmaßnahmen zu ermöglichen.
Koordination und Einbindung von Partnern
Die Weiterentwicklung der Drohnendetektion erfolgt in enger Abstimmung zwischen Bund und Ländern. Relevante Industrievertreter werden im Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) eingebunden, um praxisnahe Lösungen zu fördern.
Durch die beschriebenen Maßnahmen soll die Integration von Schutz‑ und Abwehrmaßnahmen in bestehende Sicherheitsstrukturen verbessert und an die sich schnell
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