Die Bundesregierung hat angekündigt, die wartungsintensive Gleisfreimeldetechnik im Berliner S‑Bahn‑Netz ab dem Jahr 2028 zu modernisieren, um die Häufigkeit von Infrastrukturstörungen signifikant zu senken.
Hintergrund
Die Maßnahme ergibt sich aus der Antwort der Regierung (Dokument 21/6096) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Dokument 21/5610). In der Antwort wird betont, dass die Modernisierung ein zentrales Element zur Verbesserung der Betriebszuverlässigkeit darstelle.
Geplante MaĂźnahmen
Zusätzlich zum Umbau der Gleisfreimeldetechnik sieht die Regierung in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren Investitionen in die Ertüchtigung des Oberbaus vor, um die Anlagenverfügbarkeit zu stabilisieren. Dazu gehören die Erneuerung der Stromschienenanlagen, der Neubau von Erdungskurzschließern sowie die Erweiterung von Fahrleitungsanlagen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ersatzneubau von Brückenbauwerken, exemplarisch genannt die Eisenbahnüberführung Gürtelstraße und weitere Bauwerke entlang der S1‑Strecke Süd.
Finanzierung und Zeitplan
Die Bundesregierung plant, die genannten Investitionen schrittweise umzusetzen, beginnend mit dem Umbau der Meldetechnik im Jahr 2028. Die genauen Finanzierungsvolumina wurden in der Antwort nicht detailliert ausgewiesen, jedoch wird ein langfristiger Investitionsrahmen von zehn bis fĂĽnfzehn Jahren genannt.
Durch die geplanten Modernisierungsmaßnahmen soll die Stabilität des Berliner S‑Bahn‑Netzes erhöht und die Zahl von Störungen reduziert werden, was langfristig zu einer zuverlässigeren Beförderung von Fahrgästen führen soll.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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