Einführung des Qualitätsentwicklungsgesetzes
Die Bundesregierung beabsichtigt, im Rahmen des geplanten Qualitätsentwicklungsgesetzes (QEG) eine verpflichtende Erhebung des Sprach- und Entwicklungsstandes von vierjährigen Kindern einzuführen.
Fehlende Vergleichsdaten
Derzeit existiere keine bundesweit vergleichbare Untersuchung des Sprachstands von Kindern im Kita-Alter, wodurch der Regierung keine Daten zum Zusammenhang zwischen Fachkraftquote in Kitas und Sprachkompetenzdefiziten vorliegen.
Antwort auf Kleine Anfrage
Die Information stammt aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Dokument 21/6174) und verweist auf die bereits beschlossenen Evaluations- und Monitoring-Vorgaben für die bestehenden Kita-Qualitätsgesetze.
Koalitionsvertrag und Gesetzeswechsel
Im Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode ist vorgesehen, das KiTa-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz (KiQuTG) durch das QEG zu ersetzen, das unter anderem die verpflichtende Sprachstandserhebung regeln soll.
Ziel der Erhebung
Die geplante Erhebung soll dazu dienen, den Entwicklungsstand von Kindern systematisch zu dokumentieren und die Wirksamkeit von Qualitätsmaßnahmen in Kitas besser beurteilen zu können.
Öffentliche Vorgaben
Die entsprechenden Evaluations- und Monitoring-Vorgaben sind öffentlich einsehbar und bilden die Grundlage für die Umsetzung des neuen Gesetzes.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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