Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Notwendigkeit eines neuen Rückführungsterminals am Flughafen München bestätigt.
Nach Angaben der Bundesregierung sollen die derzeit dezentralen Rückführungsmaßnahmen künftig in einem eigens dafür geschaffenen Terminal zusammengefasst werden, um Abläufe organisatorisch und räumlich zu bündeln.
Der Plan sieht vor, dass das Terminal die logistischen Herausforderungen reduziert und die Belastungen für zurückgeführte Personen, insbesondere für besonders schutzbedürftige Gruppen, durch eine angepasste Raumgestaltung mindern soll.
Planungsstand
Derzeit befindet sich das Vorhaben im Planfeststellungsverfahren, das laut Bundesregierung voraussichtlich noch im Jahr 2026 abgeschlossen wird.
Zeitplan
Nach Abschluss des Verfahrens soll ein Generalunternehmer mit der Ausführungsplanung beginnen, wobei die Inbetriebnahme des Gebäudes für das Jahr 2028 geplant ist.
Erwartete Vorteile
Durch die Zentralisierung könnten Rückführungsprozesse effizienter gestaltet und die Koordination zwischen den beteiligten Behörden verbessert werden.
Finanzierung und Verantwortung
Die Flughafen München GmbH trägt die Umsetzung, während die Bundesregierung die rechtlichen Rahmenbedingungen bereitstellt.
Ausblick
Die Bundesregierung betont, dass das Projekt weiterverfolgt wird und die nächsten Schritte nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens folgen werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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