Die Bundesregierung hat zwischen 2022 und 2026 insgesamt 26,2 Millionen Euro für das Projekt „Datenatlas Bund“ bereitgestellt. Das Projekt wurde vom Bundesfinanz‑ und Bundesinnenministerium initiiert und sollte einen zentralen Datenbestand für den Bund schaffen.
Finanzierung
Die Mittel wurden im Rahmen einer langfristigen IT‑Maßnahme bereitgestellt und umfassen sowohl Entwicklungs‑ als auch Betriebsaufwendungen. Die Finanzierung erstreckt sich über den gesamten Zeitraum von 2022 bis 2026.
Auftragnehmer
Für die Entwicklung des Datenatlas wurde die Bundesdruckerei beauftragt, während das IT‑Zentrum Bund (ITZBund) die spätere Betriebsübernahme verantwortete. Beide Institutionen handeln im Auftrag der genannten Ministerien.
Projektverlauf
Das Projekt wurde planmäßig zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen und das Produkt „Datenatlas Bund“ wurde in den regulären Betrieb überführt. Der Abschluss wurde von der Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion bestätigt.
Weiterführung der IT‑Maßnahme
Nach Abschluss des Entwicklungsabschnitts setzte das Bundesministerium der Finanzen die IT‑Maßnahme bis Dezember 2025 fort, um den laufenden Betrieb zu sichern. Im Dezember 2025 wurde die Maßnahme anschließend beendet.
Ausblick des BMDS
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) plant, die im Datenatlas gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige digitale Vorhaben zu integrieren. Ziel ist es, bereits getätigte Investitionen weiter zu nutzen und die Effizienz künftiger Projekte zu steigern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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