Am 21. April 2026 teilte die Bundesregierung in einer schriftlichen Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion mit, dass sie derzeit keine Kenntnis von einer bundesweiten strukturellen Gefährdung der Wärmeversorgung hat.
Hintergrund der Anfrage
Die AfD-Fraktion hatte in ihrer Vorbemerkung auf stark gestiegene Heiz‑ und Betriebskosten, Zahlungsunfähigkeit von Hausverwaltungen, Streitigkeiten zwischen Eigentümergemeinschaften, Vermietern und Energieversorgern sowie zeitweise gedrosselte oder gefährdete Wärmeversorgung hingewiesen und gefragt, ob es sich um Einzelfälle oder um ein bundesweites strukturelles Problem handele.
Entwicklung der Gassperren
Nach Angaben der Regierung ist die Zahl der Versorgungsunterbrechungen wegen Nichtzahlung der Gasrechnung in den letzten Jahren gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 22.987 Gassperren verzeichnet, 2024 laut Monitoringbericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamts 34.393.
Regierungsbewertung
Trotz des Anstiegs sieht die Bundesregierung keinen akuten Handlungsbedarf zur dauerhaften Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Wohnanlagen und bewertet die Situation nicht als strukturelles Problem.
Weiteres Vorgehen
Die Bundesregierung betont, dass die Versorgungssicherheit kontinuierlich überwacht wird und bei entsprechenden Indikatoren geeignete Maßnahmen ergriffen werden können.
Quellenlage
Die Informationen stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Bundestags, veröffentlicht im Rahmen des Parlamentsnachrichtendienstes.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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