Die Bundesregierung hat mitgeteilt, dass weder eine Grundinstandsetzung noch ein Neubau der Schleuse Oldenburg derzeit erforderlich sind. Diese Aussage basiert auf den Ergebnissen regelmäßiger Bauwerksinspektionen und einer 2019 erstellten Zustandsprognose der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW).
Hintergrund der Bewertung
Im Rahmen von Bauwerksprüfungen, die in den Jahren 2017 und 2024 durchgeführt wurden, wurde ein sicherheitsrelevanter Mangel an der Nordwand der Schleuse festgestellt. Die Untersuchung ergab, dass die Kippsicherheit der Nordwand nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte.
Durchgeführte Sanierungsmaßnahme
Um dem festgestellten Mangel entgegenzuwirken, erfolgte im Jahr 2017 eine Verstärkung der Nordwand. Die Maßnahme verursachte Baukosten in Höhe von 600.000 Euro. Nach Abschluss der Arbeiten wurden alle zuvor bestehenden Einschränkungen aufgehoben.
Betriebsverlauf seit 2015
Seit dem Jahr 2015 sind an der Schleuse Oldenburg keine außerplanmäßigen Betriebsunterbrechungen aufgetreten. Die aktuelle Lage bestätigt damit, dass die Anlage betriebsbereit und sicher ist.
Die Antwort der Bundesregierung (21/5304) auf die Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion (21/5037) fasst diese Ergebnisse zusammen und betont, dass derzeit kein Anlass für weitergehende Sanierungsarbeiten besteht.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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