Deutschland: Reform der Sportförderung gefordert
Die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag hat am 24.04.2026 den Gesetzentwurf mit dem Aktenzeichen 21/5568 eingebracht, in dem sie eine umfassende Reform der Sportförderung fordert.
Zentrale Forderungen
Der Gesetzentwurf sieht vor, die Förderung des Spitzensports nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten, indem die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Sports in den Mittelpunkt jeder Förderung gestellt wird. Gleichzeitig soll eine engere Verknüpfung von Leistungssport, Breiten‑ und Schulsport erreicht werden.
Ein weiterer Punkt ist die Gleichstellung des Behindertensports – Paralympics, Deaflympics und Special Olympics – mit dem olympischen Sport auf allen Ebenen.
Finanzielle Vorgaben
Die Antragsteller fordern, die Förderung des Sports und insbesondere des Spitzensports zu einer Pflichtaufgabe des Bundes zu erklären. Für die kommenden sechs Haushaltsjahre soll ein jährlicher Aufwuchs von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr festgeschrieben werden.
BegrĂĽndung und Zielsetzung
Nach Angaben der Fraktion soll die Reform die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Spitzensports sichern und gleichzeitig die gesellschaftliche Teilhabe am Sport stärken.
Der Ansatz ziele darauf ab, die bisher medaillenorientierte Förderpolitik zu erweitern und breitere gesellschaftliche Effekte zu berücksichtigen.
Verfahren und Ausblick
Der Gesetzentwurf wird nun im parlamentarischen Verfahren weiter diskutiert. Weitere Fraktionen und das zuständige Ministerium werden zu den vorgeschlagenen Änderungen Stellung nehmen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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