Deutschland: Humanitäre Hilfe für den Südsudan 2022‑2026
In den Jahren 2022 bis 2026 hat die Bundesregierung insgesamt 123,8 Millionen Euro aus Mitteln der humanitären Hilfe bereitgestellt, um die Lage im Südsudan zu lindern.
Verteilung der Mittel
Davon flossen rund 84,52 Millionen Euro an Nichtregierungsorganisationen, die damit humanitäre Projekte im Südsudan umsetzten. Zusätzlich wurden etwa 39,3 Millionen Euro in den humanitären Länderfonds Südsudan der Vereinten Nationen eingezahlt.
Ernährungslage im Südsudan
Laut Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) sind derzeit 7,8 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, und in mehreren konfliktbetroffenen Bezirken besteht die Gefahr einer Hungersnot.
Einschränkungen beim humanitären Zugang
Beide Konfliktparteien behindern die Arbeit humanitärer Akteure, wodurch der Zugang zu weiten Landesteilen stark eingeschränkt ist und die Versorgung der auf Hilfe angewiesenen Menschen erschwert wird.
Unterstützung von Friedensbemühungen
Die Bundesregierung unterstützt die Vermittlungsbemühungen der Regionalorganisation Intergovernmental Authority on Development (IGAD), der Afrikanischen Union (AU) sowie deren Sondergesandten Jakaya Kikwete und die Friedensmission der Vereinten Nationen in Sudan (UNMISS). Als Mitglied des IGAD Partners Forum im Überwachungsmechanismus des Friedensabkommens (RJMEC) fördert Deutschland die Rückkehr der Konfliktparteien zum Friedensabkommen.
Ausblick auf das Haushaltsjahr 2027
Eine Aussage zu den Planungen für das Jahr 2027 sei derzeit nicht möglich, da dies von den verfügbaren Haushaltsmitteln abhänge.
Quellen und Verantwortliche
Die Angaben stammen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke, veröffentlicht vom Deutschen Bundestag.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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