Bundesregierung stellt 374 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Gaza bereit
Die Bundesregierung hat seit dem 7. Oktober 2023 insgesamt 374 Millionen Euro für humanitäre Maßnahmen in den palästinensischen Gebieten bereitgestellt. Die Mittel fließen vor allem in die medizinische Grundversorgung im Gazastreifen und unterstützen Kinder, die dort von der Krise betroffen sind.
Finanzielle Gesamtübersicht
Nach Angaben der Bundesregierung beläuft sich die Summe der Hilfe auf 374 Millionen Euro, wobei mehr als 90 Prozent dieser Mittel direkt an die Bevölkerung im Gazastreifen verteilt wurden.
Verteilung der Mittel
Ein Großteil der Gelder wird an Organisationen der Vereinten Nationen, darunter die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sowie an Nichtregierungsorganisationen und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weitergeleitet, um die medizinische Grundversorgung sicherzustellen.
Medizinische Infrastruktur
Die Bundesregierung finanziert den Aufbau und Betrieb von Feldhospitälern, medizinische Evakuierungen und Notfallversorgungen innerhalb Gazas. Zusätzlich werden medizinische Hilfsgüter geliefert, um die Versorgungslage zu stabilisieren.
Unterstützung in Ägypten
Für die Gesundheitsversorgung palästinensischer Geflüchteter in Ägypten wurden medizinische Ausstattungen und Verbrauchsmaterial im Wert von drei Millionen Euro bereitgestellt. UNICEF erhielt fünf Millionen Euro für ein Projekt zur psychosozialen Hilfe für aus Gaza evakuierte Kinder.
Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
Die deutsche Botschaft in Kairo unterstützt die Nichtregierungsorganisation „Kinder Relief“ mit 120 000 Euro, um verletzte und kranke Kinder aus Gaza in Ägypten medizinisch zu versorgen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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