Deutschland: Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten
Die Bundesregierung hat im Rahmen des Haushalts für die Jahre 2025 und 2026 ein neues Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten beschlossen und dafür insgesamt 916 Millionen Euro bereitgestellt. Davon sind 250 Millionen Euro ausschließlich für die Modernisierung von Schwimmbädern vorgesehen.
Finanzielle Rahmenbedingungen
Die Mittel werden über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) bereitgestellt und sollen gezielt Engpässe bei sportlichen und freizeitbezogenen Einrichtungen schließen. Die Finanzierung erfolgt über Bundesmittel, die den Kommunen als Zuschüsse zur Verfügung gestellt werden.
Hintergrund des Sanierungsstaus
Laut dem Kommunalpanel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aus dem Jahr 2026 besteht ein erheblicher Investitionsrückstand bei kommunalen Sportstätten und Schwimmbädern. Der Rückstand resultiere aus jahrzehntelanger Unterfinanzierung und dem gestiegenen Bedarf an modernen, barrierefreien Einrichtungen.
Bedeutung der Schwimmbäder für die Kommune
Die Regierung betont, dass Schwimmbäder zentrale Orte der Begegnung, Erholung und körperlichen Aktivität seien. Sie dienen zudem der Vermittlung von Schwimmfähigkeiten und tragen zur öffentlichen Sicherheit bei.
Datenlage zu Schwimmbädern
In der Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke wird angegeben, dass der Bundesregierung keine vollständigen Zahlen zur Gesamtzahl der Schwimmbäder in Deutschland vorliegen. Die fehlende Datenbasis erschwere eine genaue Bedarfsermittlung.
Weitere Schritte der Bundesregierung
Die Bundesregierung plant, die vorhandenen Programme zu nutzen, um den Sanierungsstau zu reduzieren, und prüft zusätzlich die Möglichkeit, weitere Förderinstrumente zu etablieren. Ziel sei es, die soziale Infrastruktur langfristig zu sichern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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