Deutschland: Bundesregierung veröffentlicht Daten zu Opfern von Gewaltkriminalität nach Staatsangehörigkeit für 2025
Kerninformation
Die Bundesregierung hat am 6. Juli 2026 auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion (Dokument 21/6177) mit einem Antwortschreiben (Dokument 21/6789) reagiert. In diesem Schreiben werden die im Jahr 2025 in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfassten Opfer von Gewaltkriminalität aufgeführt, wobei jeweils zwischen Opfern mit mindestens einem Tatverdächtigen deutscher, nichtdeutscher oder einer von 22 einzeln genannten Staatsangehörigkeiten unterschieden wird.
Hintergrund der Anfrage
Die AfD‑Fraktion stellte im Rahmen einer parlamentarischen Kleine Anfrage die Bitte um detaillierte Zahlen zu Opfern und Tatverdächtigen nach Staatsangehörigkeit. Ziel war es, ein genaueres Bild der Verteilung von Gewaltdelikten im Hinblick auf die Herkunft der Beteiligten zu erhalten.
Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik
Die vom Bundesinnenministerium übermittelte Antwort listet die in der PKS für das Jahr 2025 verzeichneten Opferzahlen auf. Die Aufschlüsselung erfolgt nach drei Kategorien: deutsche Staatsangehörigkeit, nichtdeutsche Staatsangehörigkeit und jeweils einer der 22 im Antrag genannten weiteren Staatsangehörigkeiten. Die genauen Zahlen werden im Originaldokument bereitgestellt.
Methodik und Datenbasis
Die PKS basiert auf Meldungen der Polizeibehörden aller Bundesländer. Sie erfasst jährlich sämtliche registrierten Straftaten, klassifiziert sie nach Tatbestandsmerkmalen und ergänzt sie um demografische Merkmale der Beteiligten, darunter die Staatsangehörigkeit. Die Statistik gilt als zentrale Quelle für die kriminalstatistische Forschung und die politische Entscheidungsfindung.
Politische Einordnung
Die Bereitstellung der Daten entspricht dem üblichen parlamentarischen Verfahren, bei dem Fraktionen Anfragen an die Bundesregierung richten und im Gegenzug statistische Auskünfte erhalten. Die Veröffentlichung dient der Transparenz gegenüber dem Parlament und der Öffentlichkeit.
Veröffentlichung
Der Bericht wurde im Dienst „heute im Bundestag“ (hib) veröffentlicht. Verantwortlich für die Veröffentlichung war Frank Bergmann (V.i.S.d.P.) in Zusammenarbeit mit den Redakteurinnen und Redakteuren Lisa Brüßler, Claudia Heine, Alexander Heinrich, Nina Jeglinski, Susanne Ködel, Claus Peter Kosfeld, Johanna Metz, Sören Christian Reimer und Sandra Schmid. Die Publikation enthält Verweise auf die Originaldokumente, die über die Bundestagswebsite abrufbar sind.
Ausblick
Weitere Anfragen könnten künftig zusätzliche Detailschichten, etwa Vergleichszahlen zu Vorjahren oder differenziertere Tatbestandskategorien, fordern. Die kontinuierliche Bereitstellung solcher Daten unterstützt die Analyse von Kriminalitätstrends und die Entwicklung von Präventionsstrategien.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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