Der Deutsche Bundestag hat am 17. Juni 2026 eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6437) an die Bundesregierung gestellt, um konkrete Planungen für den Ausbau der Ostbahn Berlin‑Müncheberg (RE26) bis zum Jahr 2036 zu erfahren.
Hintergrund der Anfrage
Die Fragestellung zielt darauf ab, welche Schritte seitens der Bundesregierung vorgesehen sind, um die derzeit eingleisige und nicht elektrifizierte Strecke zu einer leistungsfähigen, zweigleisigen und elektrifizierten Achse auszubauen.
Aktueller Streckenstatus
Nach Angaben der anfragenden Fraktion ist die Ostbahn derzeit eine einzelne Schiene ohne Oberleitung, weist jedoch das Potenzial auf, zu einer zweiten bedeutenden Achse für Güter‑ und Personenverkehr parallel zur bereits elektrifizierten Berlin‑Frankfurt (Oder)‑Rzepin‑Strecke zu werden.
BegrĂĽndung der Fraktion
Die Fraktion argumentiert, dass die erwartete hohe Auslastung der bestehenden elektrifizierten Strecke eine zusätzliche, elektrifizierte und grenzüberschreitende Verbindung erforderlich macht. Sie betont die Bedeutung für den Regionalverkehr und die Notwendigkeit einer Taktverdichtung, um Kapazitäten zu erhöhen.
Erwartete Antworten der Bundesregierung
Die Bundesregierung wird im Rahmen der ĂĽblichen Frist fĂĽr Kleine Anfragen Stellung nehmen und voraussichtlich MaĂźnahmen zu Planung, Finanzierung und Zeitplan des Projekts bis 2036 darlegen.
Potenzielle Auswirkungen
Ein Ausbau könnte die Transportkapazität für Güter erhöhen, die Reisezeiten für Fahrgäste verkürzen und die grenzüberschreitende Anbindung im Osten Deutschlands stärken. Gleichzeitig ließe sich die Belastung der bestehenden Berlin‑Frankfurt‑(Oder)‑Rzepin‑Strecke reduzieren.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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