Der Deutsche Bundestag hat am 21. Mai 2026 im Rahmen der 80. Sitzung den Tagesordnungspunkt 17 behandelt, der sich mit der Zukunft des Handwerks und den Leitlinien der Initiative „Wirtschaft 2045“ befasst. Die Debatte fand im Plenum statt und wurde von mehreren Fraktionen und Einzelabgeordneten gestaltet.
Ziele des Antrags „Wirtschaft 2045“
Der Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, eingereicht als Drucksache 21/2723, verfolgt die Stärkung von Innovationen, die Förderung von Zukunftstechnologien und die Sicherung eines fairen Wettbewerbs. Ziel sei es, die deutsche Wirtschaft bis zum Jahr 2045 resilient und technologisch führend zu positionieren.
Handwerk mit Zukunft
Parallel dazu wurde der Antrag „Für ein Handwerk mit Zukunft“ (Drucksache 21/6008) diskutiert. Er soll Rahmenbedingungen schaffen, die das Handwerk bei der Digitalisierung und bei Fachkräftesicherung unterstützen. Der Gesetzentwurf betont die Notwendigkeit, Ausbildungswege zu modernisieren und Investitionen in moderne Produktionsanlagen zu erleichtern.
Beteiligte Abgeordnete
Zu den Rednern gehörten Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour, die Abgeordnete Sandra Stein (Bündnis 90/Die Grünen), Staatssekretär für Wirtschaft und Energie Gitta Connemann, Abgeordneter Manfred Schiller (AfD), Abgeordneter Daniel Bettermann (SPD), Abgeordnete Agnes Conrad (Die Linke), Abgeordneter Hans Koller (CDU/CSU), Abgeordneter Adam Balten (AfD) und Abgeordnete Vanessa Zobel (CDU/CSU). Jeder brachte parteipolitische Perspektiven zu den vorgestellten Maßnahmen ein.
Dokumente und Beschlüsse
Die Ausschüsse für Wirtschaft und Energie legten eine Beschlussempfehlung und einen Bericht als Drucksache 21/4113 vor. Darin wird empfohlen, die im Antrag geforderten Innovationsförderungen in das bestehende Wirtschaftsförderungsprogramm zu integrieren und die Handwerksförderung als eigenständigen Schwerpunkt zu verankern.
Ausblick
Nach Abschluss der Beratung wird der Gesetzentwurf voraussichtlich im nächsten Lesungszyklus erneut behandelt. Experten sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft langfristig zu sichern und das Handwerk als Innovationsmotor zu stärken.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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