Deutschland: Bundestag-Delegation reist nach Aserbaidschan
Vom 25. bis 30. April 2026 führt die Deutsch‑Südkaukasische Parlamentariergruppe des Bundestags bilaterale Gespräche mit Parlamentariern und legislativen Gremien in der Republik Aserbaidschan. Die Reise umfasst Treffen mit Regierungsvertretern, Vertreter der Zivilgesellschaft sowie einem Besuch der Region Karabach, um den Stand des Wiederaufbaus zu prüfen.
Agenda und thematische Schwerpunkte
Im Rahmen der Gespräche stehen Außen‑ und Innenpolitik sowie die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Aserbaidschan im Fokus. Die Abgeordneten erörtern mögliche Kooperationen in Handel, Energie und Infrastruktur.
Begegnungen mit hochrangigen Akteuren
Ein zentrales Treffen ist mit dem aserbaidschanischen Präsidenten geplant, gefolgt von Gesprächen mit Mitgliedern der Aserbaidschanisch‑Deutschen Freundschaftsgruppe, Vertretern der Zivilgesellschaft und weiteren Akteuren aus Regierung und Parlament.
Besuch in der Region Karabach
Die Delegation reist zudem in die Region Karabach, um den Fortschritt des Wiederaufbaus zu begutachten und mögliche Unterstützungsmaßnahmen zu diskutieren.
Zusammensetzung der Delegation
Die Gruppe besteht aus den Abgeordneten Mirze Edis (Die Linke, Leiter), Daniel Kölbl (CDU/CSU), Macit Karaahmetoğlu (SPD), Harald Ebner (Bündnis 90/Die Grünen) und Sergej Minich (AfD). Jeder Abgeordnete vertritt seine Fraktion bei den Gesprächen.
Erwartete Ergebnisse
Laut einer Mitteilung des Bundestags soll die Delegation nach Abschluss der Gespräche einen Bericht über die erzielten Fortschritte und mögliche weitere Schritte für die bilaterale Zusammenarbeit vorlegen.
Hintergrund der Parlamentariergruppe
Die Deutsch‑Südkaukasische Parlamentariergruppe dient dem Austausch mit den Ländern des Südkaukasus und unterstützt den Dialog zwischen Parlamenten, Regierungen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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