Bundestag erhält Kleine Anfrage zur Forschungs- und Innovationsförderung im Sicherheitsbereich
Der Bundestag hat am 7. Januar 2026 eine Kleine Anfrage (Nummer 21/3434) von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erhalten, in der detaillierte Auskünfte über die Förderung von Forschung und Innovation im Bereich Sicherheit und Verteidigung durch die Bundesregierung gefordert werden.
Die Anfrage zielt darauf ab, Transparenz über die finanzielle Unterstützung und die laufenden Projekte verschiedener staatlicher Einrichtungen zu schaffen, die technologische Entwicklungen für die Bundeswehr und verwandte Sicherheitsbehörden vorantreiben.
Geforderte Informationen zu einzelnen Förderinstitutionen
Im Kern verlangt die Fraktion Auskünfte zu acht unterschiedlichen Organisationen: der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur), der Bundesagentur für Sprunginnovation (SPRIND), dem Cyberinnovationhub der Bundeswehr (CIHBw), dem Space Innovation Hub (SIH), dem Drone Innovation Hub (DIH), der Wehrtechnischen Dienststelle/WTD 61 in Manching, dem Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding sowie dem Innovationslabor System Soldat (InnoLabSysSdt) am Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk‑ und Betriebsstoffe in Erding.
Cyberagentur und digitale Sicherheit
Die Cyberagentur soll laut Anfrage Informationen zu laufenden Projekten, Fördervolumen und geplanten Maßnahmen im Bereich der Cybersicherheit bereitstellen. Dabei wird insbesondere nach Kooperationen mit privaten Unternehmen und Forschungseinrichtungen gefragt.
SPRIND, CIHBw und weitere Innovationshubs
Für die Bundesagentur für Sprunginnovation (SPRIND) und den Cyberinnovationhub der Bundeswehr (CIHBw) wird um Aufschlüsselung der Fördermittel, der Zielsetzungen und der erwarteten Ergebnisse gebeten. Ähnlich soll das Space Innovation Hub (SIH) und das Drone Innovation Hub (DIH) Auskunft über ihre jeweiligen Schwerpunkte, Projektportfolios und geplante Investitionen geben.
Wehrtechnische Dienststelle, Innovationszentrum und InnoLabSysSdt
Die Wehrtechnische Dienststelle/WTD 61 in Manching sowie das Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding werden aufgefordert, ihre aktuellen Forschungsprogramme und die damit verbundenen Finanzierungsströme darzulegen. Zusätzlich soll das Innovationslabor System Soldat (InnoLabSysSdt) am Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk‑ und Betriebsstoffe in Erding seine Aktivitäten im Bereich der Soldaten‑ und Materialinnovation erläutern.
Die Fraktion hat angekündigt, die erhaltenen Auskünfte zu prüfen und gegebenenfalls weitere parlamentarische Initiativen zur Stärkung der Forschungs- und Innovationslandschaft im Verteidigungssektor zu erarbeiten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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